Deep Listening: A Composer’s Sound Practice

Paulines Solo
Indem ich diesem Raum zuhöre, vertone ich diesen Raum. Indem ich der Energie all derer, die anwesend sind, zuhöre, vertone ich diese Energie. Indem ich selbst und euch beim Zuhören zuhöre, mache ich, mit Unterstützung all dessen, was vorhanden ist, hier und jetzt diese Musik. Ich widme diese Musik einer Welt ohne Krieg.

Pauline’s Solo
Listening to this space I sound this space. Listening to the energy of all who are present I sound this energy. Listening to my listening and your listening I make this music here and now with the assistence of all that there is. I dedicate this music to a world without war.

Pauline Oliveros (1932– 2016) > San Francisco Tape Music Center > Deep Listening Institute > Center for Deep Listening > Athens, documenta 14

Nalepastr.

Buchprojekt PAST / PRESENT  – Dismembering / Reassembling the Past

Nalepastr., 19. Juni 2014

Interview_190714_Nalepastraße (Ausschnitt): »Das ist ein Fiat Spider, Von 1979. Fiat Blue Davis. Ich brauchte neue Farbe. Ich wollte nicht irgendeine neue Farbe nehmen, sondern eine, die Baujahrsmäßig stimmt. Ein Kumpel hat ein Buch gehabt mit Farbtabellen, Farbmuster und Farbcodes. Danach kann dir jede bessere Farbfirma diese Farbe anmischen, ob es nun Prosol ist oder irgendetwas anderes. Blue Davis. Die verrauchte Bar. Das ist doch Casablanca. Alles, der ganze Wagen und alles. Und die Musik dazu.  Diese Zeit interessiert mich. Man sollte etwas von der Vergangenheit wissen. Das mit den Oldtimern ist nur ein kleiner Teil davon. Die Wurzeln von der Gegenwart liegen in der Vergangenheit.«
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FLATLANDS

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Flatland. A Romance of Many Dimensions (dt. Titel „Flächenland“), Novelle von Edwin Abbott Abbott unter dem Pseudonym A. Square 1884 veröffentlicht, eine Gesellschafts-
satire und mathematischer Essay über die vierte Dimension.

»Stellt euch ein weitausgedehntes Blatt Papier vor, auf dem sich gerade Linien, Dreiecke, Quadrate, Fünfecke, Sechsecke und andere Figuren, anstatt an einem festen Ort zu bleiben, frei hin und her bewegen, jedoch ohne das Vermögen, sich darüber hinaus zu erheben oder darunter zu sinken, (…) und ihr werdet eine ziemlich exakte Vorstellung von meinem Land und meinen Landsleuten haben«

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August 2016: 2. Recherchereise nach Italien in die pontinische Ebene und das “Bassin der Piscinara”

Was ist draußen?

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Buchpräsentation der AG Kunst im Untergund
am Dienstag, 5. Juli 2016, 19 Uhr

Was ist draußen?
Kunst im Untergrund zwischen Hönow und Tierpark 2014 – 2015

Diskussion zum Potential und Phantasma der Peripherie mit Juliane Richter (D21 Kunstraum Leipzig / Raster:Beton Internationales Festival für Kunst & Architektur) und  Dr. Bernd Preußer, (Klub 74 Nachbarschaftszentrum Hellersdorf e.V. / Redaktion jot w.d.). Moderation: Birgit Schlieps

1.OG, nGbK
Oranienstr. 25
10999 Berlin
www.ngbk.de

Der langjährige Wettbewerb Kunst im Untergrund – eine internationale Ausschreibung zur künstlerischen Bespielung des Berliner U-Bahn-Netzes – geht in die Peripherie. Das Projekt taucht entlang der U5 in der Plattenbausiedlung von Hellersdorf auf und fragt: „Was ist Draußen?“.Diese Frage provoziert, weil das „Draußen“ räumlich gesehen werden kann, als Stadtrand oder Peripherie, aber auch einen gesellschaftlichen Spaltungsprozess widerspiegelt, wer noch dazugehört und wer nicht. Die Publikation verknüpft die Recherche der Projektgruppe mit einer Präsentation der realisierten Arbeiten. Ergänzende Hintergrundtexte und fotografische Beobachtungen bieten eine neue Perspektive auf Großsiedlungen und die „Draußenstadt“.

The long-standing Art in the Underground competition – an international call for artistic interventions on the Berlin Underground network – goes to the periphery. The project surfaces along the U5 line on Hellersdorf’s housing estates and poses the question: “What is outside?” The question is provocative, because not only can “outside” be seen as being spatial, as the edge of the city or periphery, but it can also be seen as reflecting a process of division in society, as those who still belong and those who do not. The publication connects the project group’s research with a presentation of the art works realised along the U5. Additional background texts and photographic observations provide a new perspective on large housing estates and the “outside city”.

unfolding space within a postcard

» I like boxing, (…). The matchup may not always be ideal, but whether it’s a three-round novice fight or a twelve-round bout, the ring is always the same size — a grid within which you must gain control through the use of all available tools. (…) Locate the grid, find the center, don’t square up, keep moving, create an opening, and be alert to ones that suddenly present themselves.« Rochelle Feinstein (New York based artist, painter) in conversation with Justin Lieberman, BOMB

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Foto: studentische Arbeit, WS 99/00 Pension

Experimentelles Entwerfen, Kunst und Architektur: Entwicklung eines zweijährigen Curriculums im Grundstudium, TU Berlin 1999 – 2005

WS 99/00 Pension, WS 01/02 Supermarket, WS 03/04 Backspace // Begriffe, Methoden: Raumforschung, Raum, Atmosphäre (P), Formen (SM), Oberflächen, Bewegung (BS) / Choreographie, Collage, Relativität, Standpunkte, Fixpunkte, Flexpunkte / Raum-Experiment-Sehen / Zeichnung: Schnitt, Ansicht, Volumen (positiv, negativ), Handlungen (Texturen, Oberflächen, Lesen, Sprechen, Transkriptionen), transformieren, umzeichnen, durchzeichnen, starkzeichnen, rauszeichnen, Raum zerlegen, Wechsel zwischen Zwei- und Dreidimensionalität / Orts- und Zeitbezogenheit: politische, gesellschaftliche und lokale Implikationen

Made in China

Wikipedia 24.04.14: City Palace Berlin. (…) Meanwhile, off-site stonemasonry has commenced. Even after accepting that the external reconstruction of all but the eastern facade is to follow the historic original as closely as possible, it is still uncertain how the large amount of masonry can be provided with the limited available funds. There seems to be a strong traditional opposition to casting the figures. The traditional German way of “archaeological reconstruction” by local stonemasons seems impossible both regarding costs and time. A proposal has been made of contracting this work to the effectively mechanised stone carving enterprises in Xiamen, China.

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